XIV

Balance

Hybrid · Cloud + On-Prem · Kompromiss · Pragmatismus · Gleichgewicht

Aufrecht

Eine pragmatische Hybrid-Strategie vereint das Beste aus beiden Welten. Nicht alles muss in die Cloud, nicht alles muss On-Prem bleiben – die Kunst liegt im ausgewogenen Mix, der den tatsächlichen Anforderungen an Latenz, Compliance, Kosten und Skalierbarkeit entspricht. Eine Workload Placement Matrix hilft, für jeden Workload die richtige Plattform zu wählen: Public Cloud für elastische Workloads, Private Cloud für regulierte Daten, On-Prem für latenz-kritische Systeme. Die Balance-Karte steht für den reifen Pragmatismus, der weder Cloud-Euphorie noch On-Prem-Dogmatismus verfällt. Die erfolgreichsten IT-Organisationen denken nicht in Entweder-oder, sondern in Sowohl-als-auch – mit klaren Kriterien für jede Entscheidung.

Umgekehrt

Weder-noch führt zu halbherzigen Entscheidungen und einer IT-Landschaft im Dauerkonflikt. Statt einer klaren Strategie laviert die Organisation zwischen den Optionen: halb in der Cloud, halb On-Prem, vollständig in der Komplexität. Am Ende steht eine Infrastruktur, die die Nachteile beider Welten vereint – Cloud-Kosten für Systeme, die dort nicht hingehören, und On-Prem-Hardware für Workloads, die elastisch skalieren müssten. Netzwerk-Latenzen zwischen den Welten bremsen die Performance, Daten liegen an mehreren Orten ohne konsistente Governance, und das Operations-Team muss zwei völlig verschiedene Welten beherrschen. Der goldene Mittelweg wird zum Sumpf, in dem alles steckenbleibt.